
NIS2 und Motorsport verlangen kontrollierte Entscheidungen
NIS2 – Für den Mittelstand ist kein Thema, das erst nach einem Sicherheitsvorfall relevant wird. Unternehmen müssen ihre Risiken kennen. Zuständigkeiten müssen festgelegt sein. Technische und organisatorische Maßnahmen brauchen eine nachvollziehbare Struktur. Vergleichbare Anforderungen prägen auch ein professionelles Rennprogramm. Vor jedem Einsatz werden Daten geprüft, mögliche Probleme bewertet und konkrete Reaktionen vorbereitet.
Das zweite Saisonwochenende der ADAC GT4 Germany lieferte dafür ein anschauliches Beispiel. COSY Racing by ESM traf in Nürnberg auf Bedingungen, die nicht optimal zum Aston Martin Vantage AMR GT4 passten. Jan Philipp Springob und Philipp Gogollok mussten deshalb sehr genau mit den vorhandenen Möglichkeiten arbeiten. Statt einer kompromisslosen Jagd nach Einzelresultaten rückte das Meisterschaftskonto in den Vordergrund.
118.000 Zuschauer erleben GT4-Motorsport mitten in Nürnberg
Der Norisring gehört zu den ungewöhnlichsten Austragungsorten im deutschen Rennsport. Die Strecke wird auf öffentlichen Straßen rund um das Nürnberger Zeppelinfeld eingerichtet. Lange Vollgaspassagen führen zu sehr harten Bremsmanövern. Mauern und Leitplanken liegen nah an der Fahrbahn. Fehler lassen sich kaum korrigieren.
Die Kulisse war entsprechend groß. Nach Angaben des ADAC kamen rund 118.000 Menschen zu der Veranstaltung. Am Samstag und Sonntag waren sämtliche Zuschauerplätze belegt. Die ADAC GT4 Germany präsentierte sich damit vor einem Publikum, das weit über die üblichen Fans der Serie hinausging.
Die Fahrzeugcharakteristik begrenzt den Topspeed
Bereits während der Trainingsarbeit wurde deutlich, dass die langen Geraden dem Aston Martin an diesem Wochenende Schwierigkeiten bereiten würden. Die technische Fahrzeugeinstufung ließ dem Team beim Topspeed nur geringe Reserven. Auf einem Kurs mit zwei ausgeprägten Beschleunigungszonen wirkt sich dieser Nachteil besonders deutlich aus.
Hinzu kam zusätzliches Gewicht. Der Erfolg beim vorherigen Saisonlauf auf dem Red Bull Ring führte dazu, dass Springob und Gogollok mit Erfolgsballast antreten mussten. Mehr Masse verändert das Beschleunigen, das Verzögern und das Einlenkverhalten. Die Mannschaft musste daher eine Abstimmung finden, die den Zeitverlust möglichst klein hielt und zugleich die Reifen über die komplette Distanz nutzbar machte.
Startplatz fünf eröffnet Chancen im Samstagslauf
Jan Philipp Springob stellte den Aston Martin für das erste Rennen auf den fünften Startplatz. Diese Position bot zunächst eine brauchbare Grundlage. Im Rennverlauf zeigte sich jedoch, wie schwer das Verteidigen gegen Fahrzeuge mit höherer Endgeschwindigkeit war. Besonders auf den Geraden konnten Konkurrenten Druck aufbauen.
Das Fahrerduo konzentrierte sich darauf, Kontakte zu vermeiden und den vorgeschriebenen Fahrerwechsel sauber auszuführen. Philipp Gogollok brachte die Startnummer 4 schließlich auf dem achten Rang ins Ziel. Der offizielle Rennbericht des ADAC bestätigt dieses Ergebnis.
Ein achter Platz entspricht nicht den sportlichen Zielen eines Teams, das beim Saisonauftakt bereits gewonnen hatte. Unter den gegebenen technischen Voraussetzungen erfüllte das Resultat jedoch eine wichtige Funktion. Es erhöhte den Punktestand und begrenzte den Abstand zu den besser platzierten Meisterschaftskonkurrenten.
Rang fünf am Sonntag verbessert die Wochenendbilanz
Im zweiten Rennen setzte COSY Racing by ESM auf eine ebenso kontrollierte Vorgehensweise. Springob und Gogollok arbeiteten sich durch eine intensive Rennstunde. Auf unnötige Risiken wurde verzichtet. Gleichzeitig nutzten beide Fahrer jede realistische Möglichkeit, Positionen zu gewinnen.
Der Aston Martin erreichte am Sonntag den fünften Platz. Damit gehörte das Fahrzeug trotz seiner Nachteile auf den Geraden zu den besten Autos außerhalb des Podiums. Der ADAC führte Springob und Gogollok im offiziellen Ergebnis direkt hinter drei Porsche-Besatzungen und einem BMW-Duo.
Die beiden Zieleinfahrten brachten einen messbaren Ertrag. Nach vier Saisonrennen stehen Springob und Gogollok mit jeweils 50 Punkten auf Rang vier der Fahrerwertung. Auch COSY Racing by ESM behauptet sich damit weiter im vorderen Bereich der Meisterschaft.
NIS2 – Für den Mittelstand beginnt mit einer Betroffenheitsprüfung
Die Verbindung zur IT liegt nicht in einem einfachen Vergleich zwischen Rennwagen und Servern. Sie steckt in der Art, wie Organisationen mit begrenzten Ressourcen und wechselnden Rahmenbedingungen umgehen. NIS2 verlangt von betroffenen Unternehmen ein systematisches Risikomanagement. Dazu gehören unter anderem Maßnahmen zur Bewältigung von Sicherheitsvorfällen, zur Aufrechterhaltung des Betriebs und zur Kontrolle relevanter Abhängigkeiten.
Das deutsche NIS2-Umsetzungsgesetz ist seit dem 6. Dezember 2025 in Kraft. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik stellt Unternehmen eine offizielle Betroffenheitsprüfung zur Verfügung. Damit lässt sich zunächst einschätzen, ob eine Organisation unter die neuen Regelungen fällt.
Für mittelständische Betriebe ist diese Prüfung ein sinnvoller Ausgangspunkt. Danach müssen technische Gegebenheiten, Geschäftsprozesse, Dienstleister und Verantwortlichkeiten gemeinsam betrachtet werden. COSY Systeme unterstützt Unternehmen dabei, aus den gesetzlichen Vorgaben ein umsetzbares Sicherheitskonzept zu entwickeln. NIS2 – Für den Mittelstand soll schließlich nicht bei einer Dokumentensammlung enden. Die Maßnahmen müssen im Arbeitsalltag funktionieren.
BoP und NIS2 setzen eine ehrliche Ausgangsanalyse voraus
Am Norisring konnte das Team die technischen Rahmenbedingungen nicht verändern. Es konnte aber ihre Auswirkungen berechnen. Darauf basierten Fahrzeugabstimmung, Renneinteilung und Zielsetzung. Ein ähnliches Vorgehen ist für NIS2 erforderlich.
Das Team nimmt die Norisring-Gegebenheiten und errechnet daraus ein Setting das funktioniert und das Maximum an Punkten in den Rennen rausholt.
Der Kernbestandteil der NIS2-Notfall-Planung ist die Business Impact Analyse (BIA). Die BIA ist der Ausgangspunkt für jeden Notfallplan. Sie bewertet, welche Geschäftsprozesse für Ihr Unternehmen am wichtigsten sind. Hier werden zwei wichtige Kennzahlen definiert:
RTO (Recovery Time Objective):
Die maximale Zeitspanne, innerhalb der ein System nach einem Ausfall wiederhergestellt sein muss.
RPO (Recovery Point Objective):
Der maximal akzeptable Datenverlust. Dieser gibt an, wie alt das letzte Backup im Ernstfall höchstens sein darf.
Die Cosy Systeme GmbH hilft mit einem sehr einfachen und verständlichen Tool bei der Bestimmung der eigenen RTO- und RPO-Zeiten und setzt dies auch mit BCDR (Business Continuity and Desaster Recovery) zuverlässig um. So sichern sie auch Unternehmen ab und holen das maximale Ergebnis raus (im Notfall und beim Racing). Das bringt Ihr Unternehmen sicher ins Ziel.
Zwei Zieleinfahrten zeigen den Wert funktionierender Abläufe
Das Norisring-Wochenende brachte keinen Pokal für COSY Racing by ESM. Es belegte dafür die Qualität der Arbeitsweise. Fahrer, Ingenieure und Mechaniker passten ihre Erwartungen früh an die reale Lage an. Beide Rennen wurden beendet. In beiden Läufen kamen Meisterschaftspunkte hinzu.
Für NIS2-Verantwortliche ist genau diese Denkweise relevant. Ein Sicherheitskonzept muss nicht versprechen, dass niemals eine Störung auftritt. Es muss dafür sorgen, dass ein Vorfall erkannt, eingeordnet und bearbeitet werden kann. Zuständige Personen brauchen aktuelle Informationen. Entscheidungen dürfen nicht von spontanen Absprachen abhängen. Meldewege und Wiederanlaufverfahren müssen vorher definiert sein.
Oschersleben bietet dem Aston Martin andere Voraussetzungen
Nach dem engen Straßenkurs führt der Kalender COSY Racing by ESM in die Motorsport Arena Oschersleben. Das dritte Saisonwochenende ist für den 24. bis 26. Juli 2026 angesetzt. Die permanente Rennstrecke stellt andere Anforderungen an Fahrzeugbalance und Fahrwerk. Das Team erwartet dort bessere Möglichkeiten, die Qualitäten des Aston Martin zu nutzen.
Der vierte Tabellenplatz schafft dafür eine solide Ausgangslage. Die bisherigen Ergebnisse zeigen zugleich, wie unterschiedlich ein Meisterschaftsverlauf sein kann. Auf den Sieg in Österreich folgte in Nürnberg ein Wochenende, an dem kluges Begrenzen von Verlusten wichtiger war als maximale Angriffslust.
Norisring-Ergebnis stärkt die Verbindung von COSY, NIS2 und Mittelstand
COSY Racing by ESM verlässt Nürnberg mit den Plätzen acht und fünf. Das Team hat seine Position in der ADAC GT4 Germany trotz ungünstiger Voraussetzungen behauptet. Der Umgang mit der technischen Einstufung, dem Zusatzgewicht und der besonderen Streckenführung zeigt eine sachliche Form des Risikomanagements.
Für COSY Systeme ist diese Arbeitsweise ein passender Bezug zur eigenen Dienstleistung. NIS2 – Für den Mittelstand verlangt belastbare Zuständigkeiten, überprüfbare Maßnahmen und verlässliche Reaktionsverfahren. Unternehmen, die diese Punkte methodisch bearbeiten, reduzieren nicht nur regulatorische Risiken. Sie verbessern zugleich ihre betriebliche Sicherheit.
Der Norisring hat gezeigt, dass ein Wochenende auch ohne Sieg einen strategischen Nutzen haben kann. Die gesammelten Punkte erhalten die Chancen in der Meisterschaft. Die gewonnenen Daten fließen in die nächsten Vorbereitungen ein. Und die Erfahrungen aus Nürnberg liefern weiteres Material für die gemeinsame Entwicklung von COSY Racing by ESM.
NIS2 und Motorsport verlangen kontrollierte Entscheidungen
NIS2 – Für den Mittelstand ist kein Thema, das erst nach einem Sicherheitsvorfall relevant wird. Unternehmen müssen ihre Risiken kennen. Zuständigkeiten müssen festgelegt sein. Technische und organisatorische Maßnahmen brauchen eine nachvollziehbare Struktur. Vergleichbare Anforderungen prägen auch ein professionelles Rennprogramm. Vor jedem Einsatz werden Daten geprüft, mögliche Probleme bewertet und konkrete Reaktionen vorbereitet.
Das zweite Saisonwochenende der ADAC GT4 Germany lieferte dafür ein anschauliches Beispiel. COSY Racing by ESM traf in Nürnberg auf Bedingungen, die nicht optimal zum Aston Martin Vantage AMR GT4 passten. Jan Philipp Springob und Philipp Gogollok mussten deshalb sehr genau mit den vorhandenen Möglichkeiten arbeiten. Statt einer kompromisslosen Jagd nach Einzelresultaten rückte das Meisterschaftskonto in den Vordergrund.
118.000 Zuschauer erleben GT4-Motorsport mitten in Nürnberg
Der Norisring gehört zu den ungewöhnlichsten Austragungsorten im deutschen Rennsport. Die Strecke wird auf öffentlichen Straßen rund um das Nürnberger Zeppelinfeld eingerichtet. Lange Vollgaspassagen führen zu sehr harten Bremsmanövern. Mauern und Leitplanken liegen nah an der Fahrbahn. Fehler lassen sich kaum korrigieren.
Die Kulisse war entsprechend groß. Nach Angaben des ADAC kamen rund 118.000 Menschen zu der Veranstaltung. Am Samstag und Sonntag waren sämtliche Zuschauerplätze belegt. Die ADAC GT4 Germany präsentierte sich damit vor einem Publikum, das weit über die üblichen Fans der Serie hinausging.
Die Fahrzeugcharakteristik begrenzt den Topspeed
Bereits während der Trainingsarbeit wurde deutlich, dass die langen Geraden dem Aston Martin an diesem Wochenende Schwierigkeiten bereiten würden. Die technische Fahrzeugeinstufung ließ dem Team beim Topspeed nur geringe Reserven. Auf einem Kurs mit zwei ausgeprägten Beschleunigungszonen wirkt sich dieser Nachteil besonders deutlich aus.
Hinzu kam zusätzliches Gewicht. Der Erfolg beim vorherigen Saisonlauf auf dem Red Bull Ring führte dazu, dass Springob und Gogollok mit Erfolgsballast antreten mussten. Mehr Masse verändert das Beschleunigen, das Verzögern und das Einlenkverhalten. Die Mannschaft musste daher eine Abstimmung finden, die den Zeitverlust möglichst klein hielt und zugleich die Reifen über die komplette Distanz nutzbar machte.
Startplatz fünf eröffnet Chancen im Samstagslauf
Jan Philipp Springob stellte den Aston Martin für das erste Rennen auf den fünften Startplatz. Diese Position bot zunächst eine brauchbare Grundlage. Im Rennverlauf zeigte sich jedoch, wie schwer das Verteidigen gegen Fahrzeuge mit höherer Endgeschwindigkeit war. Besonders auf den Geraden konnten Konkurrenten Druck aufbauen.
Das Fahrerduo konzentrierte sich darauf, Kontakte zu vermeiden und den vorgeschriebenen Fahrerwechsel sauber auszuführen. Philipp Gogollok brachte die Startnummer 4 schließlich auf dem achten Rang ins Ziel. Der offizielle Rennbericht des ADAC bestätigt dieses Ergebnis.
Ein achter Platz entspricht nicht den sportlichen Zielen eines Teams, das beim Saisonauftakt bereits gewonnen hatte. Unter den gegebenen technischen Voraussetzungen erfüllte das Resultat jedoch eine wichtige Funktion. Es erhöhte den Punktestand und begrenzte den Abstand zu den besser platzierten Meisterschaftskonkurrenten.
Rang fünf am Sonntag verbessert die Wochenendbilanz
Im zweiten Rennen setzte COSY Racing by ESM auf eine ebenso kontrollierte Vorgehensweise. Springob und Gogollok arbeiteten sich durch eine intensive Rennstunde. Auf unnötige Risiken wurde verzichtet. Gleichzeitig nutzten beide Fahrer jede realistische Möglichkeit, Positionen zu gewinnen.
Der Aston Martin erreichte am Sonntag den fünften Platz. Damit gehörte das Fahrzeug trotz seiner Nachteile auf den Geraden zu den besten Autos außerhalb des Podiums. Der ADAC führte Springob und Gogollok im offiziellen Ergebnis direkt hinter drei Porsche-Besatzungen und einem BMW-Duo.
Die beiden Zieleinfahrten brachten einen messbaren Ertrag. Nach vier Saisonrennen stehen Springob und Gogollok mit jeweils 50 Punkten auf Rang vier der Fahrerwertung. Auch COSY Racing by ESM behauptet sich damit weiter im vorderen Bereich der Meisterschaft.
NIS2 – Für den Mittelstand beginnt mit einer Betroffenheitsprüfung
Die Verbindung zur IT liegt nicht in einem einfachen Vergleich zwischen Rennwagen und Servern. Sie steckt in der Art, wie Organisationen mit begrenzten Ressourcen und wechselnden Rahmenbedingungen umgehen. NIS2 verlangt von betroffenen Unternehmen ein systematisches Risikomanagement. Dazu gehören unter anderem Maßnahmen zur Bewältigung von Sicherheitsvorfällen, zur Aufrechterhaltung des Betriebs und zur Kontrolle relevanter Abhängigkeiten.
Das deutsche NIS2-Umsetzungsgesetz ist seit dem 6. Dezember 2025 in Kraft. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik stellt Unternehmen eine offizielle Betroffenheitsprüfung zur Verfügung. Damit lässt sich zunächst einschätzen, ob eine Organisation unter die neuen Regelungen fällt.
Für mittelständische Betriebe ist diese Prüfung ein sinnvoller Ausgangspunkt. Danach müssen technische Gegebenheiten, Geschäftsprozesse, Dienstleister und Verantwortlichkeiten gemeinsam betrachtet werden. COSY Systeme unterstützt Unternehmen dabei, aus den gesetzlichen Vorgaben ein umsetzbares Sicherheitskonzept zu entwickeln. NIS2 – Für den Mittelstand soll schließlich nicht bei einer Dokumentensammlung enden. Die Maßnahmen müssen im Arbeitsalltag funktionieren.
BoP und NIS2 setzen eine ehrliche Ausgangsanalyse voraus
Am Norisring konnte das Team die technischen Rahmenbedingungen nicht verändern. Es konnte aber ihre Auswirkungen berechnen. Darauf basierten Fahrzeugabstimmung, Renneinteilung und Zielsetzung. Ein ähnliches Vorgehen ist für NIS2 erforderlich.
Unternehmen müssen zuerst klären, welche Systeme für ihre Leistungen unverzichtbar sind. Danach lässt sich bestimmen, welche Gefahren relevant sind und welche Folgen ein Ausfall hätte. Erst auf dieser Basis ergeben Investitionen in Schutz, Überwachung und Wiederanlauf einen belastbaren Zusammenhang.
Auch die Rolle der Geschäftsleitung ist klarer gefasst. Nach dem geltenden BSI-Gesetz müssen Leitungsorgane die erforderlichen Risikomanagementmaßnahmen umsetzen und deren Anwendung überwachen. Informationssicherheit ist damit keine isolierte Aufgabe der IT-Abteilung. Sie gehört zur Unternehmenssteuerung.
Zwei Zieleinfahrten zeigen den Wert funktionierender Abläufe
Das Norisring-Wochenende brachte keinen Pokal für COSY Racing by ESM. Es belegte dafür die Qualität der Arbeitsweise. Fahrer, Ingenieure und Mechaniker passten ihre Erwartungen früh an die reale Lage an. Beide Rennen wurden beendet. In beiden Läufen kamen Meisterschaftspunkte hinzu.
Für NIS2-Verantwortliche ist genau diese Denkweise relevant. Ein Sicherheitskonzept muss nicht versprechen, dass niemals eine Störung auftritt. Es muss dafür sorgen, dass ein Vorfall erkannt, eingeordnet und bearbeitet werden kann. Zuständige Personen brauchen aktuelle Informationen. Entscheidungen dürfen nicht von spontanen Absprachen abhängen. Meldewege und Wiederanlaufverfahren müssen vorher definiert sein.
Oschersleben bietet dem Aston Martin andere Voraussetzungen
Nach dem engen Straßenkurs führt der Kalender COSY Racing by ESM in die Motorsport Arena Oschersleben. Das dritte Saisonwochenende ist für den 24. bis 26. Juli 2026 angesetzt. Die permanente Rennstrecke stellt andere Anforderungen an Fahrzeugbalance und Fahrwerk. Das Team erwartet dort bessere Möglichkeiten, die Qualitäten des Aston Martin zu nutzen.
Der vierte Tabellenplatz schafft dafür eine solide Ausgangslage. Die bisherigen Ergebnisse zeigen zugleich, wie unterschiedlich ein Meisterschaftsverlauf sein kann. Auf den Sieg in Österreich folgte in Nürnberg ein Wochenende, an dem kluges Begrenzen von Verlusten wichtiger war als maximale Angriffslust.
Norisring-Ergebnis stärkt die Verbindung von COSY, NIS2 und Mittelstand
COSY Racing by ESM verlässt Nürnberg mit den Plätzen acht und fünf. Das Team hat seine Position in der ADAC GT4 Germany trotz ungünstiger Voraussetzungen behauptet. Der Umgang mit der technischen Einstufung, dem Zusatzgewicht und der besonderen Streckenführung zeigt eine sachliche Form des Risikomanagements.
Für COSY Systeme ist diese Arbeitsweise ein passender Bezug zur eigenen Dienstleistung. NIS2 – Für den Mittelstand verlangt belastbare Zuständigkeiten, überprüfbare Maßnahmen und verlässliche Reaktionsverfahren. Unternehmen, die diese Punkte methodisch bearbeiten, reduzieren nicht nur regulatorische Risiken. Sie verbessern zugleich ihre betriebliche Sicherheit.
Der Norisring hat gezeigt, dass ein Wochenende auch ohne Sieg einen strategischen Nutzen haben kann. Die gesammelten Punkte erhalten die Chancen in der Meisterschaft. Die gewonnenen Daten fließen in die nächsten Vorbereitungen ein. Und die Erfahrungen aus Nürnberg liefern weiteres Material für die gemeinsame Entwicklung von COSY Racing by ESM.














